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Hospizarbeit und Ethik – Spiritual Care – Palliative – Care

Seit 2005 hat das Diakonische Werk Bayern mit der „Initiative Hospizarbeit und Palliative Care“ in den Einrichtungen der bayerischen Diakonie eine zentrale Herausforderung der gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklung in der Altenhilfe aufgegriffen.
Trotz vielfältiger Erfolge dieser Idee, der sich über Bayern und über die Diakonie hinaus Träger der Altenhilfe angeschlossen haben, ist die Herausforderung geblieben: Die demographische Entwicklung und die Prognosen zukünftiger Pflegebedürftigkeit lassen erahnen, dass die Altenhilfe und verwandte Arbeitsfelder mit der Frage einer angemessenen Umsorgung von Bewohnern, Patienten und ihren Angehörigen noch stärker als bisher konfrontiert werden.
Die Themen einer End-Of-Life-Care (als umfassendes Konzept zur Sorge um die letzte Lebensphase) in solchen Einrichtungen richten den Blick über Hospizkultur und Palliativversorgung hinaus. Die Begleitung von hochbetagten Menschen mit Demenz, Fragen ethischer Entscheidungen und der Organisation einer angemessenen Entscheidungskultur, erweitern das Spektrum ebenso, wie die Wahrnehmung spiritueller Bedürfnisse und die Themen existenzieller Kommunikation in der Pflege. Alte Menschen in Einrichtungen der Behindertenhilfe geraten zunehmend in den Blick.
Die Initiative des Diakonischen Werks stellt sich dieser Erweiterung und passt ihre Schwerpunkte an.

"Die Initiative End-of-life-care - für Alle die es brauchen!"

 

 

 

Für Leben bis zuletzt. Evangelischer Fachverband für End-of-Life-Care gegründet

Der Vorstand des Fachverbandes End of Life Care
Der Vorstand des Fachverbandes End of Life Care (v.l.):
Johannes Deyerl, RDA Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbH (Beisitzer)
Dorothea Bergmann, Hilfe im Alter gGmbH IM München (1. Vorsitzende)
René Reinelt, Diakonie Neuendettelsau Dienste für Menschen mit Behinderung (2. Vorsitzender)Günter Beuker, Evangelischer Gemeindeverein Nürnberg-Mögeldorf e.V. gGmbH (2. Beisitzer)

Mit der Gründung eines eigenen Fachverbandes hat die Diakonie in Bayern im März 2018 auf den wachsenden Bedarf von Sterbebegleitung, Hospizarbeit und Palliativversorgung. „Die Begleitung von Menschen am Lebensende gewinnt an Bedeutung – sowohl in der gesellschaftlichen Diskussion als auch in den Einrichtungen der Diakonie,“ so Sandra Schuhmann, Fachvorständin im Diakonischen Werk Bayern.  Auch die Politik habe mit dem Hospiz- und Palliativgesetz auf die zunehmende Bedeutung des Themas reagiert.

Der Fachverband „End of Life Care“ ist der zwölfte Fachverband unter dem Dach des Diakonischen Werkes Bayern. Fachverbände sind der Zusammenschluss von Trägern gemeinsamer Angebote. Sie ermöglichen einen intensiveren fachlichen Diskurs der Mitglieder und die fachliche Vertretung der Anliegen gegenüber der Politik, der Kirche, den Kostenträgern und den anderen Verbänden. Zu den größten gehören der Fachverband Evangelische Altenhilfe sowie der Evangelische Erziehungsverband Bayern.

1.     Vorsitzende: Dorothea Bergmann, Hilfe im Alter gGmbH IM München, Baierbrunnerstraße 103, 81379 München

2.     Vorsitzender: René Reinelt, Diakonie Neuendettelsau Dienste für Menschen mit Behinderung, Wilhelm-Löhe-Straße 12, 91564 Neuendettelsau

Beisitzer: Günter Beuker, Evangelischer Gemeindeverein Nürnberg-Mögeldorf e.V. gGmbH, Ziegenstr. 30, 90482 Nürnberg

Beisitzer: Johannes Deyerl, RDA Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbH, Rummelsberg 20a, 90592 Schwarzenbruck

Für Leben bis zuletzt. Fachverband „End of Life Care“ gegründet

 

Nürnberg,  07. 03. 2018 Mit der Gründung eines eigenen Fachverbandes reagiert die Diakonie in Bayern auf den wachsenden Bedarf von Sterbebegleitung, Hospizarbeit und Palliativversorgung. „Die Begleitung von Menschen am Lebensende gewinnt an Bedeutung – sowohl in der gesellschaftlichen Diskussion als auch in den Einrichtungen der Diakonie,“ so Sandra Schuhmann, Fachvorständin im Diakonischen Werk Bayern.  Auch die Politik habe mit dem Hospiz- und Palliativgesetz auf die zunehmende Bedeutung des Themas reagiert.

 

Fachvorständin Sandra Schuhmann: „Mit dem Namen „End-of-Life-Care“ beschreiben wir ein umfassendes Konzept zur Begleitung und Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Damit sind alle Konzepte umfasst, die wir aus der christlichen und nachbarschaftlichen Sterbebegleitung, aus der Hospizarbeit der weltweiten Hospizbewegung, aus der Palliativmedizin und den Konzepten der Palliativversorgung kennen.“ Der Begriff „End-of-Life-Care“ mache auch deutlich, dass die letzte Lebensphase durchaus länger dauern könne. Er umfasse darum nicht nur die sterbenden Menschen, sondern auch ihre Familie, Freunde, Nachbarn sowie die Mitarbeitenden in den Einrichtungen, von denen sie versorgt werden. Zweck des Fachverbandes soll es sein, die Versorgung von Menschen am Lebensende durch sozialpolitisches Engagement, aber auch durch die Entwicklung von Konzepten sowie durch die Beratung der Mitglieder der Diakonie Bayern zu verbessen. „Wir wollen kranken und sterbenden Menschen, ein Leben in Würde und Achtung ermöglichen - bis zuletzt, und unabhängig vom Sterbeort.“ 75 Prozent aller Menschen versterben Studien zufolge in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Schuhmann: „Auch hier müssen Versorgung und Begleitung in der letzten Lebensphase sichergestellt sein.“ Nicht zuletzt deswegen verstehe sich der neue Fachverband ausdrücklich als interdisziplinär. „Das Thema betrifft auch Arbeitsfelder wie etwa die Behinderten- oder die Wohnungslosenhilfe“.

 

Unter dem Dach der Diakonie Bayern gibt es fünf stationäre Hospize sowie fünfzehn ambulante Hospizdienste, zudem sind über 150 Einrichtungen durch die Initiative „Hospizarbeit und Palliativ Care“ speziell für die Versorgung Sterbender geschult.

 

Der Fachverband „End of Life Care“ ist der zwölfte Fachverband unter dem Dach des Diakonischen Werkes Bayern. Fachverbände sind der Zusammenschluss von Trägern gemeinsamer Angebote. Sie ermöglichen einen intensiveren fachlichen Diskurs der Mitglieder und die fachliche Vertretung der Anliegen gegenüber der Politik, der Kirche, den Kostenträgern und den anderen Verbänden. Zu den größten gehören der Fachverband Evangelische Altenhilfe sowie der Evangelische Erziehungsverband Bayern.

Fachtag „End-of-Life-Care zwischen Wunsch und Wirklichkeit“

„Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen – auf das wir klug werden“ diese Zeile aus einem biblischen Gebet macht darauf aufmerksam, dass unser Leben endlich ist und eine entsprechende „Sorgekultur“ um das Lebensende braucht.
End-of-Life-Care“ nimmt diese Kultur des Sorgens auf und versteht sich als Schnittstellenthema aller Aufgabenfelder diakonischen Handelns. Die erste große Veranstaltung bildet ein Fachtag zu dem wir alle Interessierten aus allen Bereichen der Diakonie sehr herzlich einladen.

 

Der Flyer zum Fachtag „End-of-Life-Care zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ und zur anschließenden Mitgliederversammlung des Fachverbandes zum download.

Ihr Kontakt

  • Titel
    Hospiz und Palliativ, gemeinwesenorientierte Altenarbeit und Familienpflege
    Vollständiger Name
    Dr. Barbara Erxleben
    Firma
    Diakonisches Werk Bayern e.V.
    Adresse
    Postfach 120320
    Postleitzahl
    90332
    Stadt
    Nürnberg
    Telefonnummer
    0911 9354-436
    Mobiltelefonnummer
    0911 935434-436
    Faxnummer
    0911 9354-471
    E-Mail-Adresse
    erxleben(at)diakonie-bayern(dot)de

Ihr Kontakt

  • Titel
    Sekretariat Altenhilfe und Familienpflege
    Vollständiger Name
    Kirstin Edelberg
    Firma
    Diakonisches Werk Bayern e.V.
    Adresse
    Postfach 120320
    Postleitzahl
    90408
    Stadt
    Nürnberg
    Telefonnummer
    0911 9354-435
    Mobiltelefonnummer
    0911 9354-435
    Faxnummer
    0911 9354-471
    E-Mail-Adresse
    edelberg(at)diakonie-bayern(dot)de

Ihr Kontakt

  • Titel
    Studienleiter Ethik in Medizin und Gesundheitswesen, Pastoralpsychologie und Spiritual Care, Akademiearbeit in Franken
    Vollständiger Name
    Pfarrer Frank Kittelberger
    Firma
    Beratung der Initiative
    Adresse
    Evangelische Akademie Tutzing
    Postleitzahl
    82327
    Stadt
    Tutzing
    Telefonnummer
    08158 - 251 114
    Faxnummer
    08158 - 99 64 24
    E-Mail-Adresse
    kittelberger(at)ev-akademie-tutzing(dot)de